Der DIY-Paletten-Weihnachtsbaum und eine kleine Erfindergeschichte

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Sandra Zimmermann

Spezialistin Produktmarketing

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Weihnachten steht vor der Tür. Diesmal wird unser geliebtes Fest zwar anders als üblich sein, aber gerade deswegen wünschen wir uns umso mehr Ruhe und Harmonie. Für die Bastler unter uns, präsentieren wir Ihnen eine Idee, die sich wunderbar als Innenraum-Deko oder auch vor der eigenen Haustür sehen lassen kann:  den aus Paletten gemachten Do-it-Yourself-Weihnachtsbaum.

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Wenn das Jahr auch herausfordernd war, ein Weihnachtsbaum muss sein. Und warum soll der nicht aus den Paletten gemacht sein, mit denen wir in der Logistik tagtäglich zu tun haben? Also besorgen Sie sich ein paar kleine Modelpaletten und basteln Sie Ihre eigenen Weihnachtsbäume. 


Was Sie für den Paletten-Weihnachtsbaum brauchen:

  • Echte Paletten oder kleine Modelle, die Sie sogar online bestellen können
  • Je nach Vorhaben eine große oder kleine Säge
  • Klebeband oder Schrauben zum Fixieren der Paletten
  • Farben, Glitzer-Kleber, Metall-Klebeband und anderes Dekomaterial

So entsteht der DIY-Paletten-Weihnachtsbaum:

Ob sie sich an die kleine oder gleich große Version wagen - das Prinzip bleibt gleich: Sägen Sie zwei Paletten in zwei Dreiecke, die mit der unteren und oberen Hälfte die Grundform des Weihnachtsbaums bilden. Schrauben oder kleben Sie die beiden Dreiecke dann zusammen und bemalen Sie das Holz nach Ihren Wünschen. Auch bei der Dekoration sind Ihrer eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Das war es auch schon: Fertig ist Ihr aus Paletten gebastelter DIY-Weihnachtsbaum.


Übrigens: Aus Paletten lassen sich nicht nur kleine und große Weihnachtsbäume, sondern noch viele weitere Do-it-Yourself- und Upcycling-Projekte zaubern. Weihnachtliche Anregungen finden Sie zum Beispiel auf der Online-Pinnwand Pinterest, indem Sie hier einfach den Suchbegriff „Weihnachtsdekoration Paletten“ eingeben.


Made in Sweden – wer hat die Palette eigentlich erfunden?

Bei der Geschichte der Palette darf ein Unternehmen nicht fehlen: das schwedische Logistik-Urgesteins BT. Von Ivan Lundquist im Jahr 1946 gegründet wuchs das Unternehmen 2006 mit Toyota Gabelstapler zusammen, daraus entstand die Gruppe Toyota Material Handling. So stieg Toyota zum weltweit größten Hersteller von Flurförderzeugen auf.

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Im Jahr 1947 entwickelte Bryntse den ersten Hubwagen bei BT, der mitentscheidend dafür war, dass das innovative Flurförderzeug nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die große Popularität erreichte, die es heute zum wohl beliebtesten und zuverlässigsten Arbeitstier in der Logistik macht. Alles unter der Devise, die Arbeitsbedingungen für Menschen zu erleichtern und sicherer zu machen.

Handhubwagen_EisenbahnZur ganzen Geschichte gehört aber auch, dass BT im Jahr 1949 gemeinsam mit der schwedischen Eisenbahngesellschaft eine genormte Palette entwickelte, aus der dann die Europalette mit ihren Grundmaßen von 800 x 1.200 mm entstand. Eine Standardisierung mit riesigem Erfolg: Heute zählt die Flachpalette aus Holz zu den weltweit am weitest verbreiteten Ladungsträgern – schätzungsweise 500 Millionen Stück befinden sich im Umlauf, überwiegend im europäischen Wirtschaftsraum.


BT und Toyota  – eine gemeinsame Geschichte


Die Firma BT begann seine Geschäftstätigkeit mit dem Import von Geräten für den Bau- und Transportsektor. Um Waren und Material einfacher transportieren zu können entwickelte Ivan Bryntse 1947 den erste Handgabelhubwagen. Bereits in den 50er Jahren wurden die ersten Elektrohubwagen produziert. In den folgenden Jahrzehnten zeichnete sich BT immer wieder durch neue innovative Produkte aus, wie den ersten fahrerlosen Transportsystemen in den 70ern bis zur im Schubmaststapler integrierten Kippkabine von 1992.

 

Die Geschichte von Toyota Gabelstapler beginnt in den 1950er Jahren – mit der Entwicklung des ersten eigenen Gabelstaplers. Der Bedarf nach einem Gabelstapler für die wachsenden Toyota Automobilwerke war enorm. Statt fremde Gabelstapler einzukaufen, haben unsere Ingenieure sie einfach selbst entwickelt. 
Aufgrund dieser Entwicklung sehen wir bis heute unsere Gabelstapler nicht aus der Sicht eines Produzenten, sondern aus der Sicht eines Kunden. Von jedem Fahrzeug erwarten wir höchste Qualität, maximale Zuverlässigkeit, lange Serviceintervalle und bestmögliche Verfügbarkeit. Attribute, die nicht nur wir schätzen, sondern natürlich auch unsere Kunden. Heute sind in der Toyota Gruppe weltweit mehr als 16.500 unserer Stapler in 650 Werken im Einsatz. Jeden Tag machen wir die gleichen Erfahrungen wie unsere Kunden - ein Faktor, der unser Denken und Handeln bis heute prägt.

Als fest integrierter Bestandteil des Toyota-Konzerns findet sich der Markenname BT noch heute bei den Produktbezeichnungen unserer Lagertechnikgeräte wieder.

Mit diesem geballten Wissen sind Sie bestens für die nächste Quiz-Runde gewappnet. Vielleicht findet diese ja bereits unter Ihrem selbst gebauten Paletten-Weihnachtsbaum statt?

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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