Wenn's draußen dunkel ist, stehen Lampen im Rampenlicht

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York Ihler

Leiter Racking und Telematics

11 Minute(n) Lesezeit

Eine angenehme Beleuchtung im eigenen Zuhause ist in Zeiten von Social Distancing und Arbeiten im Home-Office noch wichtiger geworden. Beim Familienunternehmen Briloner Leuchten stehen die Zeichen schon länger auf Wachstum. Daher passte der Leuchtenhersteller seine Logistikprozesse an die steigende Nachfrage an. Im neuen Zentrallager in Meschede/Enste rollen Schubmaststapler von Toyota Material Handling durch die Gänge und in dynamischen Kommissionierebenen rollen die Kartons – mit einem Inhalt, der bald in vielen Räumen Licht und Behaglichkeit verbreitet.

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Eigentlich ist es einleuchtend. Wenn’s draußen früher dunkel wird, beginnt die Zeit der Lampen und Leuchten. Im Herbst und Winter – gerade, wenn es nass-kalt und ungemütlich ist – sehnen sich Menschen nach einem wohlig-warmen Rückzugsort. Über der Couch, neben dem Schreibtisch, in Bad und Flur und vor allem in Wohnzimmern spenden LED-Leuchten weiches Licht und sorgen für die richtige Wohlfühl-Atmosphäre.

Briloner Leuchten ist bekannt für sein breites Einbauleuchtensortiment, sowie der technischen Vielfalt seiner Wohnraumbeleuchtung. Wer sein Haus renoviert, aktuell auf ein wohnliches und gleichzeitig vitalisierendes Büro angewiesen ist oder der Wohnung ein neues Flair verleihen will, wird Ausschau nach einer Beleuchtung halten, durch die das Zuhause zu einem behaglichen Rückzugsort wird.

Absatzkurve geht nach oben

Die stetig steigende Nachfrage hatte zur Folge, dass sich die Führungsmannschaft um Geschäftsführer Wolf Walter Hustadt 2017 entschloss, ein neues Logistikzentrum zu bauen. Mitte 2019 wurde es unweit des Briloner Stammsitzes in Meschede, in Betrieb genommen. Doch nicht nur die Nachfrage nach Lampen mit funktional hochwertigem Licht steigt. Auch die Vertriebswege und Kundenanforderungen haben sich verändert. Bestellmengen werden zunehmend kleiner; Zwischenhändler und Baumärkte fordern kürzere Lieferzeiten. Lieferte der Lampenhersteller früher ausschließlich an externe Vertriebspartner, versendet das Unternehmen nun verstärkt direkt an Baumärkte, den Einzelhandel und Einrichtungshäuser sowie an Kunden, die im Internet bestellt haben.

Hochsaison für die Logistik

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Für das Familienunternehmen in zweiter Generation aus Brilon beginnt die Hauptsaison stets im September, dann, wenn die Tage langsam kürzer werden. „Bis Ende Januar geht die Absatzkurve nach oben. Wir in der Logistik bereiten uns zwei bis drei Monate vor der Hochsaison im Herbst auf die steigende Auftragsabwicklung vor“, sagt Logistikleiter Stephan Mertens. Dazu gehört, dass Personal aufgebaut wird und bei den Speditionen rechtzeitig mehr Transportraum gebucht wird, so Mertens.

Mit der gestiegenen Nachfrage und der Errichtung des neuen Logistikzentrums lautete die Devise für das Logistikteam: „Wir müssen unsere Effizienz steigern“. Im Detail bedeutete das: die Lagerfläche bestmöglich ausnutzen, Kommissionierzeiten verkürzen und schneller an Endkunden liefern. „Aufträge, die um 10 Uhr reinkommen, sollen noch am selben Tag bearbeitet werden, und das Logistikzentrum am folgenden Tag verlassen“, erläutert Mertens die Logistikvorgaben.

Um all den neuen Anforderungen gerecht zu werden, nahm man die Logistikprozesse unter die Lupe und leitete einen Umstrukturierungsprozess ein. Ein Change-Management-Prozess nahm zeitgleich mit Fertigstellung des Lagers seinen Anfang.

Die Zukunft heute schon mitdenken

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Das Logistikkonzept sah vor, dass bei einer Erweiterung der Lagerfläche ohne viel Aufwand neue Regalsysteme eingebaut werden können. „Wir wollten eine mögliche Erweiterung in der Zukunft schon heute mitdenken“, so der Logistikleiter. Um die Fläche des 20.000 m2 großen Logistikzentrums möglichst optimal zu nutzen, war Briloner Leuchten auf der Suche nach flexibel anpassbaren Regalsystemen. „Da wir gerade in Verhandlung standen für das Angebot von neuen Schubmaststaplern, und wir auch Regalsysteme im Portfolio haben, machten wir Briloner Leuchten quasi ein Doppel-Angebot “, erinnert sich Markus Sommer, Verkaufsberater bei Toyota Material Handling Deutschland. Das Konzept überzeugte. Briloner Leuchten entschied sich für die Langzeitmiete von sieben Schubmaststaplern und einen Hochhubwagen – allesamt mit Li-Ionen-Technik – und für Regalsysteme von Toyota Material Handling Deutschland. Das Lager verfügt über mehr als 12.000 Palettenstellplätze und über 400 dynamische, mit Rollbahnen ausgestattete Kommissionierebenen für Kartonagen. Das Logistikkonzept sah vor, dass bei einer Erweiterung der Lagerfläche ohne viel Aufwand neue Regalsysteme eingebaut werden können. „Wir wollten eine mögliche Erweiterung in der Zukunft schon heute mitdenken“, so der Logistikleiter. 

Mertens zu den Überlegungen, die bei der Entscheidung für das Regalsystem von Toyota eine Rolle spielten: „Die konventionellen Palettenregale waren für uns die beste Lösung, da sie uns die größtmögliche Flexibilität bieten. Es geht nicht nur darum, einfach Regale reinzustellen, um unsere Produkte ein- und auszulagern. Sondern darum, einen Schritt weiterzudenken: ‚Was ist, wenn wir erweitern, oder eine neue Lagerhalle anbauen? Passt das dann noch in die bestehende Lagerstruktur?‘“ Stand heute können überall noch zusätzliche Regale aufgebaut werden, ohne die bestehende Systematik verändern zu müssen und beispielsweise alles neu zu belabeln. Mertens Fazit: „Wir haben die Weichen dafür gestellt, damit es uns in Zukunft besser gelingt, auf weitere Absatzhochs zu reagieren.“

Möglichst wenig Luft versenden

Beim Lagern und ebenso beim Verpacken und Versenden gilt: So wenig Luft wie möglich. Die konventionellen Palettenregale lassen sich sehr einfach an steigende Volumen anpassen und sind ideal für die Lagerung vieler unterschiedlich großer Kartons. Das Portfolio von Briloner Leuchten umfasst 60 verschiedene Arten von Lampen mit wiederum mehreren Variationen der Stehlampen, Fluter, Deckenleuchten, Wandleuchten, Einbauleuchten, Klemmleuchten, Außenbeleuchtungen etc. Die unterschiedlichen Längen der Kartons sind für das Logistik-Team eine Herausforderung. Deckenstrahler und LED-Spots haben wenig Volumen, und lassen sich gut in Einzelteile zerlegen und verpacken, aber eine Stehleuchte ist nun mal lang und schmal und hat eventuell einen breiten Lampenschirm. Mertens: „Die Herausforderung sind für uns definitiv die unterschiedlichen Längen. Daher werden schon bei der Berechnung der Packmittel die unterschiedlichen Volumina berücksichtigt. Geht es ans Verpacken werden große, schwere Leuchten unten im Karton platziert, die Kleinteile kommen oben drauf.“unterschiedlichen Längen der Kartons sind für das Logistik-Team eine Herausforderung. Deckenstrahler und LED-Spots haben wenig Volumen, und lassen sich gut in Einzelteile zerlegen und verpacken, aber eine Stehleuchte ist nun mal lang und schmal und hat eventuell einen breiten Lampenschirm. Mertens: „Die Herausforderung sind für uns definitiv die unterschiedlichen Längen. Daher werden schon bei der Berechnung der Packmittel die unterschiedlichen Volumina berücksichtigt. Geht es ans Verpacken werden große, schwere Leuchten unten im Karton platziert, die Kleinteile kommen oben drauf.“Die unterschiedlichen Längen der Kartons sind für das Logistik-Team eine Herausforderung. Deckenstrahler und LED-Spots haben wenig Volumen, und lassen sich gut in Einzelteile zerlegen und verpacken, aber eine Stehleuchte ist nun mal lang und schmal und hat eventuell einen breiten Lampenschirm. Mertens: „Die Herausforderung sind für uns definitiv die unterschiedlichen Längen. Daher werden schon bei der Berechnung der Packmittel die unterschiedlichen Volumina berücksichtigt. Geht es ans Verpacken werden große, schwere Leuchten unten im Karton platziert, die Kleinteile kommen oben drauf.“Die unterschiedlichen Längen der Kartons sind für das Logistik-Team eine Herausforderung. Deckenstrahler und LED-Spots haben wenig Volumen, und lassen sich gut in Einzelteile zerlegen und verpacken, aber eine Stehleuchte ist nun mal lang und schmal und hat eventuell einen breiten Lampenschirm. Mertens: „Die Herausforderung sind für uns definitiv die unterschiedlichen Längen. Daher werden schon bei der Berechnung der Packmittel die unterschiedlichen Volumina berücksichtigt. Geht es ans Verpacken werden große, schwere Leuchten unten im Karton platziert, die Kleinteile kommen oben drauf.“Die unterschiedlichen Längen der Kartons sind für das Logistik-Team eine Herausforderung. Deckenstrahler und LED-Spots haben wenig Volumen, und lassen sich gut in Einzelteile zerlegen und verpacken, aber eine Stehleuchte ist nun mal lang und schmal und hat eventuell einen breiten Lampenschirm. Mertens: „Die Herausforderung sind für uns definitiv die unterschiedlichen Längen. Daher werden schon bei der Berechnung der Packmittel die unterschiedlichen Volumina berücksichtigt. Geht es ans Verpacken werden große, schwere Leuchten unten im Karton platziert, die Kleinteile kommen oben drauf.“

Es rollt im Regal

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Nicht nur in den Gängen rollen nun sieben nagelneue Schubmaststapler von Toyota, die die Kartons transportieren, sondern auch in den Regalen geht es recht dynamisch zu. Um die Kommissionierung zu erleichtern, entschied sich der Leuchtenhersteller für dynamische Kommissionierebenen. Die Kartonagen rollen der Schwerkraft folgend auf leicht geneigten Rollenbetten leicht von hinten nach vorne. Wird ein Karton entnommen, rollt der nächste automatisch an seine Stelle. Das ist ergonomischer für die Mitarbeiter und erleichtert ihnen die Arbeit. Auch kommen sich die Kommissionierer und Verpacker nicht in die Quere. Von hinten wird der Nachschub ins Regal eingelegt, von vorne wird kommissioniert. Schnelldreher wie der Sternenhimmel – eine Deckenleuchte, die den Nachthimmel simuliert – sind möglichst nahe am Packplatz platziert, um Laufwege zu verkürzen.

 

Gestapelt wird elektrisch

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Seit gut einem Jahr sind bei Briloner Leuchten die Schubmaststapler mit Li-Ionen-Technik im Einsatz. Die Fahrer mussten sich ein wenig umstellen, da vorher mit Staplern mit Blei-Säure-Batterien gearbeitet wurde. Nun sollten die Mitarbeiter möglichst in jeder Pause eine Ladestation anfahren, um die Batterie aufzuladen. Doch die Handhabung hat sich vereinfacht. „Die Fahrer müssen kein destilliertes Wasser mehr nachfüllen. In die Steckdose rein und weiter geht’s“, erzählt der Logistikleiter. Der Leiter der Betriebstechnik, Frank Backwinkel, bestätigt, dass die Resonanz der Fahrer durchweg positiv ist:

Sie schätzen es, dass die Schubmaststapler durch die übergangslose Hubgerüststeuerung leicht und ruckelfrei zu manövrieren sind und das Glasdach gewährt ihnen freien Blick nach oben.

Ausschlaggebend für die Entscheidung für die Lithium-Ionen-Technik war auch hier der Blick in die Zukunft. Mit dieser Antriebstechnologie ist die Möglichkeit gegeben, den Schichtbetrieb von Ein- auf Zweischichtbetrieb auszuweiten. Theoretisch können die Flurförderzeuge 24/7 in Betrieb sein ohne zusätzliche Wechselbatterien anzuschaffen und die Batterien wechseln zu müssen. Noch ist es nicht soweit, aber mit der neuen Flotte von Toyota ist man auf jeden Fall gewappnet dafür, dass die Absatzkurve weiter nach oben steigt und mehr Menschen Lust darauf haben, ihr Heim ins rechte Licht zu rücken.

Digitalisierung hält Einzug

Toyota-Material-Handling_I_Site explorer_T48Auch in Sachen Digitalisierung ist man beim Traditionsbetrieb in Brilon einen Schritt weitergegangen. Trotz des Einsatzes von "nur" acht Geräten, entschied man sich für die Nutzung des Flottenmanagement-Systems I_Site von Toyota. Auch bei einer geringen Anzahl an Flurförderzeugen an einem Standort dient das System dazu, Optimierungspotenziale zu erkennen und die Effizienz zu steigern.

Der Logistikleiter ist zufrieden damit, dass bei den Geräten kaum ein Verschleiß bemerkbar ist und führt dies unter anderem auf I_Site zurück: „Der Zustand der Geräte ist nach einem Jahr Betrieb immer noch hervorragend. Ich denke, das liegt zu einem Großteil daran, dass nur berechtigte Personen ein Gerät freischalten können. Über das Flottenmanagement-System haben wir eine 1:1-Zuordnung der Geräte zum Fahrer. Diese geben nun mehr auf ‚ihren Stapler Acht. Niemand kann sich mal eben schnell einen Stapler ausleihen.“

Sollte es doch einmal zu einem Zusammenstoß kommen, wird der Logistikleiter automatisch über den Vorfall per Mail informiert. Die Nutzung von I_Site hat durchaus einen positiven, psychologischen Effekt. Die Fahrer wissen, dass Kollisionen aufgezeichnet werden. Letztlich führt die Transparenz, die das Logistik-Team gewinnt, zu einer größeren Arbeitssicherheit, von der alle Mitarbeiter profitieren. Die Fahrer sind nun sicherer unterwegs und können ihre teils fragile Fracht entspannt manövrieren. Wenn es doch mal klirrt und scheppert, sind es sicher die Kristalllampen, die kurz ihre Vorfreude auf das neue Heim freien Lauf lassen. 

>> Mehr Informationen zu Regalsystemen von Toyota finden Sie hier

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