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Mehr Sicherheit mit dem Ultraschall-Fußschutz für Ihre Elektro-Hochhubwagen und -Niederhubwagen
Die Mehrzahl der Unfälle mit Flurförderzeugen passiert im Fuß- und Beinbereich. Der neue Ultraschall-Fußschutz von...
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Kai Hesse
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09.06.2026 09:00:00
Die Mehrzahl der Unfälle mit Flurförderzeugen passiert im Fuß- und Beinbereich. Der neue Ultraschall-Fußschutz von Toyota ist ein intelligentes Assistenzsystem für eine breite Auswahl an Niederhubwagen und Hochhubwagen, das solche Unfälle vermeiden soll.
Mit Hilfe von moderner Technik wie der Sensortechnologie erkennt der Ultraschall-Fußschutz den Bediener vor dem Mitgänger-Hochhubwagen oder -Niederhubwagen, wodurch das Gerät seine Geschwindigkeit und Beschleunigung reduziert. Dadurch sorgt das System für mehr Sicherheit im Betrieb und erhöht den Schutz im täglichen Lager-Betrieb deutlich. Dieses System unterstützt Mitarbeitende bei ihren täglichen Arbeiten, insbesondere beim sicheren Transportieren von Waren und der präzisen Bedienung der Elektro-Hochhubwagen oder -Niederhubwagen, auch im Außenbereich.
Doch wie genau funktioniert der Ultraschall-Fußschutz und was bringt er den Mitarbeitenden im stressigen Lagerbetrieb für einen Benefit? Wir erklären, wie die Arbeitssicherheit in Ihrem Betrieb durch das neue Assistenzsystem gesteigert und Ihre Produktivität erhöht wird.
Diese Inhalte sind in unserem Blogbeitrag Thema:
Arbeitssicherheit im Lager: Warum der Fuß- und Beinbereich bei Mitgängergeräten kritisch ist
So funktioniert die neue Ultraschall-Fußschutz Lösung von Toyota Material Handling
Vorteile des neuen Ultraschall-Fußschutzes im täglichen Lagerbetrieb
Für diese Niederhubwagen ist der neue Ultraschall-Fußschutz verfügbar
Sie möchten mehr über den Ultraschall-Fußschutz für Ihre Flurförderzeuge erfahren? Fragen Sie direkt eine Beratung bei unseren Expert*innen an. Beratung anfragen
Intralogistikunfälle mit Flurförderzeugen führen jährlich zu Tausenden von Verletzungen in Deutschland. DGUV-Statistiken zeigen, dass Fuß- und Knöchelverletzungen bei fußläufig betriebenen Geräten besonders häufig auftreten. Die Nähe des Bedieners zum Chassis – oft nur ein bis zwei Meter – macht Mitgänger-Niederhubwagen zu einer besonderen Risikozone und stellt eine Herausforderung für die Sicherheit dar.
Der Bediener läuft direkt vor oder neben dem Elektro-Hoch- oder Niederhubwagen, während er diesen über die Deichsel steuert. Im Gegensatz zu Staplern mit Fahrerkabine existiert keine physische Barriere zwischen dem Menschen und den Rädern. Hinzu kommen die eingeschränkte Sicht hinter beladenen Paletten und der Zeitdruck im Mehrschichtbetrieb, was den Einsatz zusätzlich erschwert.
Über 70% der Unfälle in Unternehmen entstehen durch menschliches Fehlverhalten wie überhöhte Geschwindigkeit bei eingeschränkter Manövrierfähigkeit. Auch die falsche Fußpositionierung beim Rangieren von Elektro-Niederhubwagen oder Elektro-Hochhubwagen ist ein Kernrisiko. Das neue Assistenzsystem von Toyota hilft dabei, eine Vielzahl von schwerwiegenden Unfällen im alltäglichen Lagerbetrieb zu verhindern und verbessert die Kontrolle im Mitgängerbetrieb in kritischen Lagen deutlich.
Typische Gefahrensituationen bei Mitgänger-Anwendungen umfassen:
Rückwärtsfahren in engen Gängen, bei dem Fersen eingeklemmt werden können
Begegnungsverkehr im Warenausgang im Lager
Die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen sind erheblich. Ausfallzeiten von Mitarbeitern, Produktionsunterbrechungen und Haftungsrisiken können bei schwerwiegenden Vorfällen Kosten von über 50.000 Euro verursachen. Das Arbeitsschutzgesetz, die BetrSichV und DGUV-Vorschriften verlangen von Betreibern ein ganzheitliches Sicherheitskonzept, unter anderem auch für Arbeiten mit Elektro-Hochhubwagen oder -Niederhubwagen. An dieser Stelle zeigt sich der Bedarf nach einer intelligenten Lösung, die den Sicherheitsabstand automatisch überwacht und Unternehmen bei steigenden Anforderungen unterstützt.
Der neue Ultraschall-Fußschutz ist speziell auf die Sicherheitsanforderungen verschiedener Modelle von Mitgänger-Niederhubwagen und Mitgänger-Hochhubwagen, darunter auch Elektro Hochhubwagen, zugeschnitten. Je nach Ausführung und technischer Ausstattung ergeben sich unterschiedliche Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Das Ultraschall-Fußschutz-System wird für eine breite Auswahl an Geräten der BT Levio- und BT Staxio-Serie angeboten.
Die Funktionsweise basiert auf im Chassis integrierten Ultraschallsensoren. Diese analysieren die Distanz zum Bediener und erkennen ihn im unmittelbaren Sicherheitsbereich vor dem Gerät. Dabei wird die Fahrgeschwindigkeit automatisch angepasst. Das System arbeitet mit drei Zonen:
Hellgrüne Zone (ca. 1-2 m): Verringerte Beschleunigung (in allen Zonen enthalten)
Dunkelgrüne Zone (ca. 0,5-1 m): Verringerte Fahrgeschwindigkeit
Rote Zone (unter 0,5 m): Gerät stoppt automatisch

Zusätzlich wird der Lenkwinkel der Deichsel in die Sicherheitslogik einbezogen. Bei einem Deichsel-Lenkwinkel von über 35° während des Rangierens drosselt das System die Geschwindigkeit und die Beschleunigung zusätzlich, um Einklemmungen zu verhindern und die Präzision und Stabilität zu erhöhen.
Weitere Informationen rund um die Funktionsweise des neuen Assistenzsystems finden Sie hier.
Die Sicherheitsvorteile des Systems zeigen sich besonders im praktischen Einsatz. Das System ermöglicht eine deutliche Reduzierung von Fußquetschungen und Anfahrverletzungen und sorgt für mehr Effizienz im täglichen Betrieb. Der Ultraschall-Fußschutz hat außerdem eine präventive Wirkung und ist besonders ratsam bei Zeitdruck und Stress.
Entscheidend für die Akzeptanz im Lagerbetrieb: Das System greift nur situativ und in kritischen Lagen ein. Die volle Geschwindigkeit bleibt im Normalbetrieb erhalten – kein permanenter Schleichmodus, der die Produktivität beeinträchtigt oder den Handling-Prozess stört. Es entsteht somit kein negativer Unterschied im normalen Arbeitsfluss.
Besonders in anspruchsvollen Umgebungen wie dem Einzelhandel, Mehrschichtbetrieben, Kühllagern und Händler-Distributionszentren oder komplexen Logistik-Strukturen mit hohem Personenverkehr bietet das System eine zusätzliche Schutzebene. Es entlastet Sicherheitsfachkräfte organisatorisch und unterstützt innerbetriebliche Sicherheitskonzepte, ohne diese zu ersetzen.
Der Ultraschall-Fußschutz ist für ausgewählte Mitgänger-Niederhubwagen der BT Levio Serie sowie für einige Mitgänger-Hochhubwagen der BT Staxio Serie verfügbar. Je nach Anforderungen wird bei Neugeräten das System als optionales Sicherheitspaket angeboten.

Unsere Experten beraten Sie gerne hinsichtlich der passenden Lösung für Ihre individuellen Einsatzbereiche, oder der Bestellung neuer Geräte mit Ultraschall-Fußschutz. Beratung anfragen
Kann der Ultraschall-Fußschutz an bestehenden Nieder- und Hochhubwagen nachgerüstet werden?
Die Nachrüstbarkeit hängt vom jeweiligen Geräte-Modell, Baujahr und der vorhandenen Fahrzeugelektronik ab. Ein Toyota Material Handling Berater kann die konkrete Flotte prüfen und technische Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit beurteilen. Bei Neugeräten ist die Integration des Systems in der Regel einfacher und kosteneffizienter.
Wie wirkt sich der Ultraschall-Fußschutz auf die Produktivität aus?
Das System greift nur in sicherheitskritischen Situationen ein und lässt den normalen Fahrbetrieb weitgehend unverändert. Eine kurze Schulung vor Inbetriebnahme schafft Vertrauen in das Assistenzsystem und steigert die Effizienz langfristig um 10 bis 15 Prozent.
Ist der Ultraschall-Fußschutz auch bei hoher Umgebungslärmbelastung oder schlechter Sicht zuverlässig?
Das System basiert auf Ultraschallsensorik und arbeitet unabhängig von optischen Verhältnissen wie Staub oder schlechter Beleuchtung sowie Umgebungsgeräuschen. Regelmäßige Prüfungen und Wartung sind dennoch erforderlich, um Beeinträchtigungen durch Schmutz oder Beschädigungen zu vermeiden. Der Fußschutz sollte in die regelmäßigen Sicherheits- und Gerätechecks des Betriebs aufgenommen werden.
Wie fügt sich der Ultraschall-Fußschutz in unser bestehendes Sicherheitskonzept ein?
Das Assistenzsystem bildet eine zusätzliche Schutzebene, ersetzt jedoch nicht organisatorische Maßnahmen wie Wegeführung, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Schulungen oder persönliche Schutzausrüstung. Auch die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden bleibt ein zentraler Faktor: Der Einsatz des Systems bedeutet nicht, dass Risiken vollständig ausgeschlossen sind. Ein aufmerksames und sicherheitsbewusstes Verhalten im Arbeitsalltag ist weiterhin unerlässlich.
Die Einführung sollte gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit und dem Betriebsrat geplant und in Gefährdungsbeurteilungen dokumentiert werden. Toyota Material Handling Deutschland unterstützt auf Wunsch bei der Ausarbeitung eines integrierten Sicherheitskonzepts für Lager- und innerbetrieblichen Transport.
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