Wie Sie mit Ihrer Staplerflotte Energiekosten sparen

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Kai Hesse

Experte für Energiesysteme

7 Minute(n) Lesezeit

Wasserstoff , Li-Ionen , Fahrerschulung , Effizienter bewegt

Sicher spüren auch Sie schmerzlich, dass die Kosten für Energie um ein Vielfaches gestiegen sind. Umso mehr kommt es auf einen möglichst effizienten Einsatz ebendieser an. Wir verraten, wie Sie mit Ihrer Staplerflotte Energiekosten einsparen können.

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Der Energiebedarf wächst und die steigenden Kosten zwingen Unternehmen dazu, ihren Verbrauch unter die Lupe zu nehmen:

  • Um bei der Standorteffizienz gewisse Vorgaben zu erreichen
  • Damit die Betriebskosten bei steigenden Energiepreisen konstant bleiben
  • Um sich einen attraktiven Versorgertarif zu sichern
  • Damit Sie durch weniger CO2-Emissionen auch weniger CO2-Steuern zahlen
  • Oder auch, um Produktionskosten zu sparen und durch geringere Verkaufspreise Wettbewerbsvorteile zu erzielen

Dabei bieten Staplerflotten großes Einsparpotenzial, das es für verbrennungsmotorisch angetriebene Flurförderzeuge und herkömmliche Elektrostapler mit Blei-Säure-Batterien mehr denn je zu nutzen gilt.

Auf Lithium-Ionen-Technik umsteigen

Der Wirkungsgrad der Toyota Lithium-Ionen-Batterien liegt bei über 95 %, was das System im Vergleich zur herkömmlichen Blei-Säure-Batterie um bis zu 30 % energieeffizienter macht. Als allgemeine Faustregel gilt: Wer umsteigt, kann mit effizienten Ladegeräten und im Direktvergleich mehr als 16 % Energie einsparen und die gleiche Menge CO2 vermeiden.

Teure Stromspitzen vermeiden

AdobeStock_62385777-1Besonders kostspielig wird es, wenn eine Stromspitze auftritt: Selbst, wenn dies nur einmal über einen Zeitraum von 15 Minuten geschieht, bestimmt sie die Höhe des jährlichen Leistungspreises. Unser kostenlos bei allen Ladegeräten integriertes Lademanagement „Dynamic Power Limitation (DPL)“ stellt per Funk sicher, dass Lithium-Ionen-Ladegeräte die vorgegebene Stromabnahmemenge nicht überschreiten und sie unter allen an geschlossenen Geräten optimal aufgeteilt wird. 

 

 

Das Zusammenspiel optimieren


In Bezug auf die gesamten Energie- und Betriebskosten sollten Sie immer das Gerät, die Batterie, das Ladegerät wie auch die Infrastruktur ganzheitlich betrachten. Stimmen Sie daher alles möglichst passgenau auf den Einsatzzweck, die Schwere der Einsätze und die möglichen Ladetimings ab, um das Optimum herauszuholen.

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Die Lagertransparenz erhöhen

Mit einem Flottenmanagement-System wie Toyota I_Site können Sie online und jederzeit auf Ihre Flottendaten zugreifen. Lassen sich daraus Verschwendungen in Form von ungenutzten Ressourcen erkennen? Dann nutzen Sie die Erkenntnisse: Indem Sie die Auslastung optimieren oder Überkapazitäten abschaffen, sparen Sie Energiekosten und CO2-Emmissionen ein.

Ladezyklen intelligent überwachen

Wer sich an die vorgesehenen Ladezyklen hält, hält die Lebensdauer und Kapazität sowohl von Blei-Säure- als auch Lithium-Ionen-Batterien hoch. Unser Flottenmanagement I_Site ist auch in der Lage, die Batterielaufzeiten zu überwachen und damit die Energieeffizienz zu maximieren und unnötigen Verbrauch zu minimieren.

Auf Wasserstoff wechseln

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Die Brennstoffzellen-Technologie wandelt gasförmigen Wasserstoff mit Sauerstoff elektrochemisch in Antriebsstrom um. Ein aktuelles H2-Projekt in Deutschland hat gezeigt, dass dies eine Einsparung der Energiekosten um 29 % einbringen kann. Und da bei der Umwandlung ausschließlich entmineralisiertes Wasser entsteht, reduzieren sich auch die CO2-Emissionen um 100 %.

Fahrwege und Lagerstruktur optimieren

Auch kürzere oder schnellere Fahrwege optimieren den Energieverbrauch im Lager. So kann eine verbesserte Anordnung von Lagerplätzen für Schnell-, Mittel- und Langsam-Dreher (ABC-Analyse) deutliche Effizienzvorteile bringen. Genauso spart die parallele Kommissionierung mehrerer Aufträge gleichzeitig (Multi-Order-Picking) indirekt Energie ein.

Energiesparend fahren

Nicht nur antriebstechnische, sondern auch rein menschliche Faktoren tragen effektiv zu Einsparungen bei: Ein sicherer Umgang mit den Flurförderzeugen durch geschultes Personal sowie eine energieeffiziente Fahrweise bringen hier schon viel. Allein, indem das Bewusstsein für eine möglichst energieeffiziente Arbeits- und Fahrweise steigt, steigt auch das Einsparpotential.

Investitionen nachhaltig planen

Natürlich hängt die Auswahl der passenden Antriebsart und des Energiespeichers vom Einsatzzweck ab. Wer langfristig Energiekosten sparen möchte, sollte immer auch alternative Antriebstechnologien in seine Investitionsentscheidungen mit einbeziehen. Nutzen Sie dafür unser kostenloses Beratungstool, das Sie bei der Planung des passenden Energiespeichers und der benötigen Kapazität unterstützt. So finden wir gemeinsam heraus, welcher Weg in puncto Energiekosten am sparsamsten ist.

Lassen Sie sich fördern

 Wenn Sie dann auf energieeffiziente Wasserstoff-Stapler oder Lithium-Ionen-Technik umsteigen, können Sie nicht nur direkt Energiekosten einsparen, sondern sich auch noch staatliche Subventionen sichern: Es existieren verschiedene Förderprogramme, die Sie mit Zuschüssen belohnen, wenn Sie in Elektroantriebe investieren und CO2-Emissionen reduzieren.

Es lohnt sich

Sie sehen: Staplerflotten bergen reichlich Einsparpotenzial. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, wenn Sie Energiekosten sparen möchten oder einen Umstieg von Gas/Diesel auf Lithium-Ionen- oder Brennstoffzellen-Technologie planen.

Und fordern Sie auch gleich die Toyota Energiespartipps an, damit haben Sie die Einsparmöglichkeiten direkt im Überblick. 

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